Urlaubsinfos

Albanien Reisen


Infrastruktur:


Albanien ist schon lange kein reines Reiseziel ausschließlich für mutige Rucksacktouristen mehr.

Einen Albanienurlaub kann man natürlich nicht mit der den gleichen Erwartungen verbinden als reist man in die Türkei oder Griechenland. Jedoch ist man in Albanien bestrebt auch einen vergleichbaren Standard zu erreichen. Verbringt man seinen Urlaub mehrmals in Albanien wird man überrascht sein was sich dazwischen alles verändert und verbessert hat.

Ohne Probleme findet man in den touristischen Gebieten Restaurants, Bars, Kaffeehäuser und Hotels.

In Albanien wird ausser Albanisch auch noch Englisch, Griechisch und Italienisch gesprochen. Bemerkenswert ist auch die Verbreitung der Deutschen Sprache – immer wieder stolpert man über Albaner die in Deutschland gelebt haben oder Verwante dort haben und somit auch der deutschen Sprache etwas mächtig sind.

In den Urlaubsgebieten und Ballungszentren ist die Geldbehebung problemlos mit Bankomat oder Kreiditkarte möglich, bei Reisen ins Landesinnere sollten nach Möglichkeit genügend Landeswährung oder Euro Banknoten in niedrigen Beträgen mitgenommen werden.



Anreise:


Die An- und Abreise ist mittlerweile durch die Konkurenz verschiedener Airlines am neuen Flighafen in Tirana mit dem Flugzeug schon günstig geworden. Auch Hotels lassen sich schon von zuhause per Internet buchen.

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 30 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die Einreisegebühr beträgt EUR 10,00. Mit längeren Wartezeiten bei der Einreise über Land muss gerechnet werden. Es kann auch zu kurzfristigen Sperren von Grenzübergangsstellen ohne Vorankündigung kommen.


Flugzeug:

Airport Nene Tereza ist der einzig genutzte Flughafen. Er liegt ca 25 km nordwestlich von Tirana in Rinas.


Eisenbahn:

Ab besten eine Italienische Hafenstadt anfahren und mit der Fähre weiter.


Fähre:

Von Italien aus kann man mit der Fähre entweder von Ancona oder Bari (Apulien) nach Durres gelangen. Von Brindisi (Apulien) und Igoumenitsa (Griechenland) gelangt man ebenfalls über den Seeweg nach Vlora. Letztlich ist auch noch die Möglichkeit von Kerkira (Korfu) gegeben, nach Albanien einzureisen.


PKW:

Auch ohne größere Probleme bewältigbar. Die Straßen Albaniens sind mittlerweile auf den Hauptverkehrsrouten sehr gut ausgebaut. Dafür sollte man aber aufgrund der langen Reisezeit mindestens zwei Tage zur Einreise planen – somit nicht sinnvoll für einen Urlaub von unter zwei Wochen.



Reisen innerhalb des Landes:


PKW:

In Tirana sind die Autovermieter Avis, Herz und Sixt ansässig.


Bus:

Busse und Furgons bringen einen nahezu überall hin, die Stationen und Abfahrtszeiten sind zwar meist unbeschildert, jedoch nicht allzu schwer herauszufinden. Überland reicht es meist aus beim Annähern eines Busses die Hand zu heben.


Bahn:

Die HSH (Albanische Eisenbahngesellschaft) fährt vom Norden (Shkodra) nach Durres; Tirana. Züge fahren von dort aus nach Elbansani, Pogradeci und Vlora.


Taxi:

Offizielle Taxis und Local Drivers. Den Preis sollte man im Vorhinein schon ausverhandeln.


Informationen des Aussenministeriums:

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist durchgehend nur beschränkt gewährleistet. Bei ernsthaften Erkrankungen oder Verletzungen ist daher eine Evakuierung unerlässlich.

Wer auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, sollte einen ausreichenden Vorrat derselben und einen Nachweis über die ärztliche Verschreibung mitnehmen.

Die sanitären und hygienischen Verhältnisse entsprechen nicht dem europäischen Standard. Krankenhäuser verfügen meist nur über veraltete oder schlecht gewartete Geräte, die Versorgung mit Medikamenten ist schlecht. Das Rettungswesen (Ambulanzen) ist nicht ausgebaut und daher unzulänglich. Für Touristen mit eigenem Verkehrsmittel wird vor Antritt der Reise nach Albanien ein Erste-Hilfe-Kurs empfohlen.

Aufgrund von unzureichenden bzw. fehlenden Kläranlagen im Bereich der Großstädte Durres und Vlora kann die schlechte Meerwasserqualität beim Baden zu Hautirritationen oder anderen gesundheitsbeeinträchtigenden Reaktionen führen.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet. Das Institut für spezielle Prophylaxe und Tropenmedizin Wien empfiehlt als allgemeines Basisschutzprogramm für alle Reisende eine umfassende Schutzimpfung gegen Hepatitis A+B, Diphterie, Tetanus, Polio und Typhus.

Vorsicht

Aufgrund der mangelhaften sanitären und hygienischen Verhältnisse besteht beim Verzehr von Lebensmitteln ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Vom Essen in einfacheren Restaurants und an Straßenständen sowie vom Trinken von Leitungswasser oder mit Eiswürfeln gekühlten Getränken wird abgeraten. Obst, Gemüse und Salat sollten grundsätzlich nur geschält oder mit sauberem Wasser gewaschen gegessen werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.